Tapeten zur Raumgestaltung

Irgendwann kommt immer der Zeitpunkt, an dem man der alten Tapeten überdrüssig ist und sich für ein neues Design für die eigenen vier Wände entscheidet. Doch welche Tapeten Varianten stehen zur Auswahl? Werden einige grundlegende Dinge beachtet, stellt auch das tapezieren kein großes Problem dar.

Beliebte Tapetenarten

quast-589161_640(2)Tapete ist nicht gleich Tapete. Es gibt eine große Anzahl an unterschiedlichsten Oberflächen Strukturen, Farben und Materialien. Auch der Preis für eine Tapete ergibt sich aus dem verwendeten Material und dem Produktionsaufwand bei der Herstellung. Somit ist eine Raufaser Tapete um einiges günstiger als Beispielsweise eine Prägetapete. Zu den am einfachsten zu verarbeitenden Tapeten, gehören die Vliestapeten. Der große Vorteil bei dieser Form der Tapeten besteht darin, dass sie nicht vor dem anbringen eingeweicht werden müssen. Hier streicht man lediglich die Wand großzügig mit Tapeten Kleister ein und bringt anschließend die Tapete an. Überstehende Reste werden einfach mit einem Tapeziermesser abgetrennt.

Für Umweltbewusste bietet sich die Papiertapete an. Diese besteht meist auch Recyclingpapier. Dabei wird die Tapete bei der Herstellung gleichzeitig reliefartig geprägt und farbig bedruckt.
Wandbildtapeten erfreuen sich durch die modernen Digitalen Druckmöglichkeiten immer größerer Beliebtheit. Hier können nahezu alle Bild Vorlagen als Tapete verwirklicht werden. Gerade durch die Möglichkeit, auch seine eigenen Bilder auf eine Tapete zu bannen, macht den Reiz dieser Variante aus.

Raufaser Tapeten hingegen sind wohl die meist verwendeten Tapeten in deutschen Haushalten. In ihre aus mehreren Lagen bestehende Oberfläche sind feine Holzfasern eingearbeitet, die der Tapete die kernige Struktur verleihen. Ebenso zeichnet sich diese Variante als besonders robust und sogar scheuerbeständig aus.

Tipps fürs Tapezieren

Um erfolgreich und problemlos Tapezieren zu können, gilt es fünf wichtige Regeln zu beachten. Das Tapezieren einer Wand kann auch mit Tapeten die eine gewisse Einweichzeit benötigen, durch das beachten dieser Regeln, einfach sein.

Alte Tapeten müssen restlos entfernt werden. Dazu bietet es sich an, die alte Wandbekleidung mit einem Nagelroller anzuritzen und anschließend mit einer Wasser-Spülmittellösung großzügig einzusprühen. Der Tapetenkleister sollte entsprechend den Vorgaben des Herstellers angerührt werden. Vor dem Tapezieren sind alle Fenster zu schließen, da ansonsten die Tapeten durch den Luftzug zu schnell antrocknen und abfallen können. Ebenso müssen die Heizungen während der Arbeit ausgeschaltet werden.

Bei den meisten Wandbekleidungen ist es nötig, eine Einweichzeit nach dem einkleistern einzuhalten. Diese ist auf der Verpackung des Herstellers angegeben. Als letztes gilt es, die Tapeten auf Stoß zu kleben. Werden diese Regeln beachtet, kann man Frust beim Tapezieren vermeiden.

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