Fenster kaufen – ganz einfach online

Fenster sind die Augen des Hauses und so sollte man auch beim Kauf neuer Fenster einige Dinge beachten. Wer Fenster kaufen will, sollte unter anderem an das optische Erscheinungsbild denken, aber auch die gesetzlichen Vorgaben berücksichtigen. Ganz nebenbei spielen Preis und spezielle Wünsche, etwa an den Wohnkomfort, eine Rolle.

Fenster kaufen – das sagt der Gesetzgeber

Wenn man Fenster kaufen will, muss man sich auch an die Vorgaben laut Energieeinsparverordnung (EnEV) halten. Sie sagt aus, dass bestimmte U-Werte erreicht werden müssen, wenn neue Fenster eingebaut werden sollen. Bei Altbauten greifen diese Richtlinien, wenn mehr als 20 Prozent der Fenster im Gebäude erneuert werden.

WilliamCho / Pixabay

Die U-Werte geben dabei konkret an, wie viel Wärme durch die Fenster verloren geht – und zwar pro Quadratmeter Fensterfläche. Der U-Wert des Fensters (UW) setzt sich aus dem U-Wert des Rahmens (Uf) und dem U-Wert der Verglasung (Ug) zusammen. Folgende Grenzwerte sieht die EnEV vor:

  • Dachflächenfenster – 1,4 W/m²K
  • Normale Fenster – 1,3 W/m²K
  • Passivhausfenster – 0,8 W/m²K

Beim Fenster kaufen an den Komfort denken

Der U-Wert gibt also konkret an, wie gut die Wärmedämmung des Fensters ist. Das hat auch etwas mit dem Wohnkomfort zu tun, denn dadurch lässt sich das Raumklima positiv beeinflussen. Dies wird ebenfalls durch den Behaglichkeitsindex verbessert. Wer Fenster kaufen will, sollte darauf achten, dass diese mit dem Behaglichkeitsindex versehen sind. Denn dieser garantiert, dass die Temperaturen auf der Oberfläche der Fensterverglasung maximal drei Grad Celsius unter der Raumtemperatur liegen. Dadurch kann sich vor dem Fenster keine kalte Luft sammeln, die nach unten fällt und zu so genannten Kaltluftseen führt.

Ebenfalls gibt es spezielle Schallschutzfenster. Wer Fenster kaufen will, sollte überlegen, ob der integrierte Schallschutz nicht eventuell sinnvoll ist. Vor allem an stark befahrenen Straßen, in der Nähe von Zuggleisen oder Flughäfen und Kinderspielplätzen können sich Schallschutzfenster bezahlt machen. Sie zeichnen sich durch ihren asymmetrischen Aufbau aus, so dass die einzelnen Glasscheiben unterschiedlich dick sind. Durch diesen Aufbau werden die Schallwellen, die auf die Fensterscheibe treffen und diese in Schwingung versetzen, nicht 1:1 übertragen. Das heißt, dass sich die Schwingungen reduzieren bzw. aufheben können. So gelangen weniger Geräusche ins Hausinnere.

Ebenfalls kann man Fenster kaufen, die mit einem zusätzlichen Einbruchschutz versehen sind. Dies macht aufgrund der hohen Einbruchszahlen durchaus Sinn, die erst zuletzt gesunken sind, wohl auch, weil immer mehr Menschen auf Einbruchschutzfenster und –türen geachtet haben. Bei vielen Herstellern müssen Einbruchschutzmaßnahmen am Fenster extra bezahlt werden, einige haben aber auch zumindest einen Basis-Einbruchschutz serienmäßig mit an Bord.

Fenster kaufen – online oder vor Ort?

Wenn die grundlegenden Fragen zu den neuen Fenstern geklärt sind, bleibt noch die Frage, wo man die Fenster kaufen sollte. Im Fachhandel vor Ort erhält man natürlich die persönliche Beratung und bei Bedarf das Aufmaß, muss jedoch mitunter tiefer in die Tasche greifen. Im Online-Fachhandel ist man mittlerweile ebenfalls soweit, dass eine umfassende Beratung möglich ist. Zudem können die Fenster nach den individuellen Wünschen konfiguriert werden und oftmals sind die Preise deutlich günstiger. Viele Onlinehändler arbeiten außerdem mit Fensterbauern zusammen, so dass auch das Aufmaß als Service mit angeboten wird.

Fenster sind die Augen des Hauses und so sollte man auch beim Kauf neuer Fenster einige Dinge beachten. Wer Fenster kaufen will, sollte unter anderem an das optische Erscheinungsbild denken, aber auch die gesetzlichen Vorgaben berücksichtigen. Ganz nebenbei spielen Preis und spezielle Wünsche, etwa an den Wohnkomfort, eine Rolle.

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